Rotatorenmanschettenruptur

Die Rotatorenmanschette ist für die muskuläre Führung des Schultergelenkes von entscheidender Bedeutung. Rupturen können durch Stürze ausgelöst werden und treten meist im Alter über 50 Jahren in Folge von Verschleißprozessen auf.

Ob eine gerissene Sehne refixiert werden kann, hängt nicht nur vom Patientenalter, sondern auch von der biologischen Qualität der Sehne ab. Durch eine MRT-Untersuchung kann festgestellt werden, ob im individuellen Fall, eine operative Therapie erfolgsversprechend ist. In der Regel kann durch ein arthroskopisches Operationsverfahren die Sehne mit speziellen Nahtankern reinseriert werden.

Nach dem Eingriff ist die aktive Schultergelenksbeweglichkeit für 6 Wochen eingeschränkt. Intensive physiotherapeutische Maßnahmen begleiten die Rehabilitation, eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit ist nach ca. 3 Monaten möglich.

Die folgenden Bilder demonstrieren eine arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette.